Historische Zusammenfassung

    In 1563 hat man am linken ufer der Odra die neuen Salzsiedereien. Das ist der Anfang der Siedlung Nowa Sól, die in 1743 zu einer Stadt wurde.

    Den Grundstein hat man in 1591 gelegt. Den Bau hat man am 22. April begonnen und in 1597 beendet. Das Sanktuarium wurde am 27. Mai 1597 (zu Pfingsten) von dem Pastor aus Raków bei Smardzew (in der Nähe von Swiebodzin) und von dem Diakon Abraham Cremerus aus Zubrów eingewiht.

    Der erste Pastor der Kirche war Melchior Ritilius. Seit 1651 hat man die Kirche der Katholiken übergeben obwohl schon seit 1625, d. h. nach dem Tod von Pastor Melchior Ritilius dies Pfare der Pfarrer Melchior Rismann (Katolische Konfession) übernommen hat.

    Sowohl er als auch die nächsten 5 Pfarren bis 1731 verwaltet. In Nowa Sól hat erst der Pfarrer Jan Szuman gewohnt, der spätere Rektor des Schülerheims in Wroclaw.

    Am Ende der Liste von 10 nächsten deutschen Seelsorgern, die bis 1945 die Pfarre verwaltet haben, steht der Priester Henryk Piwowar. Nach dem II Weltkrieg übernehmen die Pfarre polnische Priester. Heute verwaltet sie Kanoniker Jan Truty.     Die Kirche ist die älteste vierhundertjährige sakrale Sehenswürdigheit in der Stadt. Sie hat eine sehr wertvolle Barockinnere, Rokokotaufbecken, Altare und Skulpturen aus dem 18 Jahrhundert.